Ihr seid widerspenstig…

Ich kann euch nicht leiden. Ich fühle schon länger so. Seit fast 6 Monaten, um genau zu sein. Ihr macht einfach nur noch, was ihr wollt und wonach euch gerade der Sinn steht. Ihr nehmt keine Rücksicht. Weder auf mich, noch auf meine Gefühle. Und die anderen interessieren euch auch nicht die Bohne. Wieso tut ihr das? Warum seid ihr so? Ich bin pappsatt. Ich versuche wirklich immer und immer wieder auf euch einzugehen, bin euch gut gesonnen und pflege die Beziehung mit euch. Das dankt ihr mir vielleicht ein paar Stunden, manchmal auch einen ganzen Tag. Und dann ist es schon wieder vorbei!

Irgendwie ist die Luft raus.

Sagt mir doch, wie ich euch helfen kann! Wie bekommen wir wieder ein gutes Miteinander hin? Was braucht ihr? Was ich brauche, wisst ihr. Ich möchte, dass wir uns noch lange erhalten bleiben. Ich möchte mit Stolz sagen können „hey, die gehören zu mir, das sind meine!“ Irgendwie ist die Luft raus. Was können wir tun?

Vielleicht denke ich mal drüber nach. Über uns. Das ist auf jeden Fall besser, als kurzen Prozess zu machen. Denn das möchte ich eigentlich nicht!

Naja, was soll ich sagen. Frauen und ihre Haare, auch so ne Sache für sich, hm?

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Tschüss 2016!

Schön warst du mit all deinen guten Ereignissen.

Ich durfte mit dem besten Mann und den 3 großen Kindern in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Hatte eine schöne Schwangerschaft und eine schöne, selbstbestimmte Geburt der Babybohne in einer Klinik meiner Wahl. Kind1 (DerGroßeNavi) hat einen Job für das kommende Jahr gefunden, was hoffentlich zur Selbstfindung beiträgt. Kind2 und die Teeniemudda sind wieder viel herziger miteinander geworden. Kind3 hatte einen Schulwechsel, der besser nicht sein konnte.

Dann gab es allerdings auch weniger gute persönliche Ereignisse, die ich nicht vermissen und auch nicht ins kommende Jahr mitnehmen werde.

Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich auch all die schlimmen Dinge, die 2016 in der Welt passiert sind, einfach ignorieren und ausradieren. Alles auf ‚reset‘. Nochmal von vorne starten, als ob nichts war. Aber das geht leider nicht.

So viele Menschen mussten dieses Jahr ihr Leben lassen, unbekannte und bekannte. So viele Kinder sind von der Welt gegangen oder sind nun völlig allein. Schlimmes ist passiert. Dinge, aus denen die Menschheit nie lernen wird, so scheint es. Man möchte sie rütteln und schütteln. Dinge, die die Welt nicht braucht. Krieg, Hass, Leid, Krebs. Unsinniges.

2016, du lässt mich mit einem lachenden und einem weinenden Auge weiterziehen. Und ich werde das Beste daraus machen. Ich werde hoffen müssen, hoffentlich nicht bangen müssen. Ich werde leben und dankbar sein. Ich werde geben. Mein best Mögliches. Und ich wünschte, ich könnte für alle Menschen sprechen.

Hallo 2017. Bitte sei gut. Zu uns allen.

Noch mehr Vorsätze

Meine Vorsatzliste für 2017 habe ich bereits erstellt. Nun sind da allerdings noch ein zwei Dinge, die ich mir für das Jahr 2017 (und darüber hinaus) vorgenommen habe, welche aber nicht auf der Liste zu finden sind. Einfach weil sie etwas mehr Erklärungsbedarf haben. Und sie MÜSSEN 2017 in Angriff genommen werden, weil sie mir schlicht und einfach auf den Senkel gehen.

Wovon redet sie da?

Wir sind ein Haushalt von 6 (!) Personen. Da fällt einiges an. Müll zum Beispiel. Den möchte ich – so gut es eben geht – reduzieren. Um einiges reduzieren! Viel zuviel Plastik- und Papiermüll sammelt sich an. So viel, dass die Tonnen manchmal nicht groß genug sein können. Oder die Papierberge sich in der Wohnung stapeln, weil’s mal wieder nicht in die grüne Tonne ging. Oder so viel, dass man vor gelbe Säcke-Bergen nicht mehr in den Waschkeller gelangt.

Aber wie will sie das denn umsetzen?

Wie stellt man das an? Wie reduziert man seinen Müll? Womit ich dann eigentlich auch schon bei Punkt 2 wäre. Weniger kaufen ist eine Option. Denn weniger ist mehr, oder? So heißt es zumindest. Aber das kann es nicht gewesen sein. Nun also meine Gedanken hierzu.

  • Wurst, Fleisch und Käse vorerst nur noch an der Theke oder auf dem Markt kaufen. So wird das Verpackungsmaterial reduziert.
  • Kein abgepacktes Obst/Gemüse mehr kaufen.
  • Zu wiegendes Gemüse nicht in Einmaltütchen verstauen um zu wiegen / zu transportieren.
  • Produkte mit Minimalverpackung kaufen.
  • Ein zwei Nächte über größere Anschaffungen nachdenken. Denn manchmal ist es gar nicht so nötig, wie es anfangs scheint. Ganz oft ist es ein „Haben will“ statt ein „Brauche ich wirklich“.
  • Mit Einkaufszettel einkaufen gehen, so kauft man weniger Unnötiges. Am besten ist ein digitaler. 😉
  • Immer einen Beutel dabei haben! Immmmerrrr.
  • Papier, Plastik, Kartons wiederverwenden wenn möglich. Ich erinnere da gern an die Geschenktüten, die man oft zu Weihnachten bekommt. Die kommen auch nächstes Weihnachten gut an.
  • Brotdosen statt Einmalverpackungen.
  • „Nein, danke, ich brauche keine Tüte.“

Es gibt sicherlich noch zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Müllvermeidung. Wie macht Ihr das? Achtet Ihr darauf oder ist es Euch mehr oder weniger egal? Her mit euren Tips!

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Weshalb ich mich diesmal für die Klinik entscheide

Nach bereits drei Geburten, kann ich behaupten schon ein wenig Erfahrung gesammelt zu haben. Es war nicht immer alles schön von Beginn an, aber das Ende war es doch jedes Mal. Meine drei „Großen“ habe ich an unterschiedlichen Orten (Krankenhaus, Zuhause, Geburtshaus) in einer Stadt in NRW zur Welt gebracht. Ich hatte dort von Anfang an Kontakt zu wunderbaren Hebammen, wobei die Geburtshebamme von Kind3 eine Schulfreundin einer Freundin war. So konnte ich rechtzeitig vorsorgen und planen. Weiterlesen